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gábornok Creative Commons License 2010.11.13 0 0 21419

Vida Gábor recenzál a Naplók I-II-ről, 18. oldal Népszabó nov 13-14..

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Akkor orálisan, azzal kezdd, hogy Hegel a vallásfilozófiájában azt mondja, hogy.... und so weiter...

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Der neue Gott


Hegel sagt in seiner »Religionsphilosophie«: »Unsere Zeit hat das Ausgezeichnete, von allem und jedem, von einer unendlichen Menge von Gegenständen zu wissen, nur nichts von Gott. Früher hatte der Geist darin sein höchstes Interesse, von Gott zu wissen und seine Natur zu ergründen ... Unsere Zeit hat dieses Bedürfnis, die Mühen und Kämpfe desselben beschwichtigt; wir sind damit fertig geworden, und es ist abgetan ... Diesen Standpunkt muß man dem Inhalt nach für die letzte Stufe der Erniedrigung des Menschen achten, bei welcher er freilich zugleich um so hochmütiger ist, als er sich diese Erniedrigung als das Höchste und als seine wahre Bestimmung erwiesen zu haben glaubt.« Diese Zeit hatte es aber nicht mehr notwendig, vom christlichen Gott zu wissen, denn sie besaß bereits einen neuen Gott: nämlich das Geld. Wir erinnern uns aus dem ersten Buch, daß eines der großen Ereignisse, die die Neuzeit heraufführten, der Untergang der Naturalwirtschaft war, an deren Stelle die Geldwirtschaft oder richtiger gesagt: die Goldwirtschaft trat, daß aber auch diese noch lange Zeit mit schlechtem Gewissen betrieben wurde. Allmählich verloren sich die Bedenken; aber noch bis ins Rokoko hinein verhielt es sich so, daß die herrschende Kaste nur den Grundbesitz kannte und zum Geld nur im Verhältnis des Ausgebens und Schuldigbleibens stand und auch in den übrigen Schichten der Erwerbstrieb etwas Infantiles, Dilettantisches, Rudimentäres behielt. Wir haben auch darauf hingewiesen, daß die Einführung des Geldstücks die Seelen der Menschen nivellierte, denn es identifiziert ihre Besitztümer und Leistungen mit einer gewissen Anzahl uniformer Metallprodukte, die man nach Belieben untereinander auswechseln kann. Aber ein Stück gemünztes Gold ist noch immer eine Wirklichkeit, wenn auch eine sehr niedrige; jetzt aber tritt an seine Stelle etwas noch Seelenloseres: der Bankzettel, der nichts ist als die leere Fiktion einer Ziffer. Und gerade vor diesem wesenlosen Nichts fand jetzt ein allgemeiner Kniefall der Menschheit statt, seine Erringung wird nicht bloß eine Sache des guten Gewissens, sondern des rastlosen Ehrgeizes, der leidenschaftlichen Liebe, der religiösen Inbrunst.

Selbstverständlich gab es schon früher Papiergeld (wir brauchen uns bloß an den Lawschen Krach zu erinnern), aber erst jetzt wird es zum Helden des Tages und der Zeit. Nun verhält sich das Denken in Gütern zum Denken in Geld wie das Handwerk (Werk der Hand: des größten Künstlers der Erde) zur Fabrikserzeugung (Arbeit der Maschine: des unpersönlichsten aller Produzenten, der »Nummern« macht), wie lebendige Ähnlichkeit zu toter Gleichheit, wie der Analogieschluß des Künstlers und des Mittelalters, der mit physiognomischem Blick organisch Zusammengehöriges erfaßt, zum Induktionsschluß des Wissenschaftlers und der Neuzeit, der aus mechanisch aneinandergereihten Einzelfällen das gemeinschaftliche Maß errechnet, kurz wie Qualität zur Quantität. Das Geld ist der größte Feind des persönlichen Eigentums, da es vollkommen beziehungslos ist; und darum wollen die Kommunisten es ja auch gar nicht abschaffen, sondern bloß verstaatlichen, und darum hat der Bauer, der tiefste Gegner des Kommunismus, bei aller seiner Habgier ein tiefes Mißtrauen gegen »Papiere« und schätzt auch am Metallgeld nicht den Stempel, sondern nur das Material. Das Geld entkleidet alle Objekte ihrer Symbolik, da es sich ihnen als Generalnenner unterschiebt und sie damit ihrer Einmaligkeit und ihrer Seele beraubt. Das Geld ist das stärkste Vehikel des Plebejismus, da es für jedermann ohne Ansehung der Grade und Gaben erreichbar ist. Das Geld ist der tausendgestaltige charakterlose Proteus, der sich in alles zu verwandeln vermag, und mußte daher das Sinnbild und Idol einer Menschheit werden, die in alles hineinkriechen kann, aber selbst nichts ist, alles beschreibt und nichts liebt, alles weiß und nichts glaubt.

Zudem besteht ein enger Zusammenhang zwischen Geldwirtschaft und exakter Naturwissenschaft, überhaupt aller modernen Wissenschaft. In beiden wirkt die Begabung und Neigung, »rechnerisch« zu denken, womöglich alles in weltgültigen Abstraktionen, Generalbegriffen auszudrücken. Die Forderung, eine solche Formel zu sein, unter die sich schlechterdings alles bringen läßt, erfüllt das Geld in hohem Maße, und daher bildet seine Weltherrschaft einen der großartigsten Triumphe, obschon Scheintriumphe des Rationalismus: alle Werte und Realitäten, selbst die innerlichsten und intensivsten, wie Glück, Persönlichkeit, Gottesgaben, lassen sich durch das Geld arithmetisch darstellen (oder gilt seitdem etwa nicht der Reichste als der Glücklichste und Bewunderungswürdigste und haben Balzac und Daumier etwa ihre Werke für »unbezahlbar« gehalten?). Nun haben wir aber schon mehrfach betont, daß jede Kultur sich nicht nur ihre Poesie und Sitte, Strategie und Gartenkunst, Jurisprudenz und Erotik, sondern auch ihre Naturwissenschaft macht; und es besteht daher eine tiefe Verwandtschaft zwischen der damals emporgekommenen Plutokratie oder vielmehr Plutolatrie und der ebenfalls damals geschaffenen Lehre von der Erhaltung der Kraft, die besagt, daß Licht, Wärme, Bewegung, Elektrizität, ja sogar die Lebenserscheinungen nur Formen ein und derselben neutralen Energie sind und daher ineinander verwandelt werden können, oder mit anderen Worten: daß alle Qualitäten nur Quantitäten sind. Und in der Tat reduzieren sich ja in dem Augenblick, wo man zugibt, daß alle Werte durch Geld ausdrückbar sind, sogleich alle seelischen Beziehungen der Menschen und alle ihre Schicksale: ihr Glück und Elend, ihr Triumph und Fall, ihre Seligkeit und Verdammnis auf Formveränderungen der Geldkraft, deren Summe, ganz ebenso wie das Energiekapital des Weltraums, eine fixe Größe darstellt.

Georg Simmel sagt in seinem gedankenreichen, nur leider schwer lesbaren Werk »Philosophie des Geldes«: »Das Geld schließt bei vielen die teleologischen Reihen endgültig ab und leistet ihnen ein Maß von einheitlichem Zusammenschluß der Interessen, von abstrakter Höhe, von Souveränität über die Einzelheiten des Lebens, das ihnen das Bedürfnis abschwächt, die Steigerung ebendieser Genugtuungen in der religiösen Instanz zu suchen.« Da man nicht gleichzeitig an Gott und das Geld glauben kann, so wird das Geld zum Gottersatz. Und ebendarum: weil es ein überreales Prinzip, weil es Gegenstand einer Religion ist, hat es auch die Tendenz, Selbstzweck zu werden. Man betet zu ihm nicht mehr, wie dies der Religiöse auf primitiver Stufe tut, um etwas von ihm zu erlangen, man betet es an, weil es anbetungswürdig, weil es die Gottheit ist. Der wahrhaft Geldgläubige verehrt das Geld nicht, weil man sich damit alles kaufen kann, sondern weil es seine höchste Instanz, sein Polarstern, der Sinngeber seines Daseins ist. Man wird zugeben müssen, daß dies kein kompakter roher Aberglaube nach Art der Fetischisten und Wallfahrer ist, sondern ein Götzendienst von hoher Sublimationskraft, kein einfacher Materialismus, sondern die Prostration vor einem geistigen Prinzip, wie ja auch der Teufel eines ist. Und alsbald erheben sich in den Städten mächtige Hauptheiligtümer namens Börsen und Scharen kleinerer Tempel, Banken genannt; in ihnen wird etwas Magisches, Allmächtiges, Allgegenwärtiges, aber Unsichtbares angebetet; vorgeblich eingeweihte Priester (meist freilich Ignoranten oder Betrüger) verkünden seinen Willen; zahllose Gläubige bringen opferfroh ihre Habe dar, in heiliger Scheu unverständliche Beschwörungsformeln einer fremden Sprache murmelnd. Das Credo ist zum Credit geworden.

Nichts interessiert die Menschen jener Zeit als das Geld, selbst die Malerei schildert mit Vorliebe finanzielle Situationen: Pfändungen, Bankerotte, Spielerszenen, den Hausierer mit seinen Warenballen, und Comte stellt an die Spitze der weltlichen Regierung seines Zukunftsstaats die Bankiers. Das Hohelied und homerische Epos auf die Macht des Geldes aber hat Balzac gesungen. Alles dreht sich bei ihm ums Geld, es ist der Held aller seiner Dichtungen, alle seine Gestalten und er selbst sind von einer wahren Geldsatyriasis erfaßt. Mit magischer Hand hat er den atembeklemmenden Schlagschatten, den dieser böse Riese über die Seelen warf, an die Wand gemalt. Und da der Dichter nichts anderes ist als das Megaphon seiner Zeit, so hat er diese Teufelslehre von seiner einsamen nächtlichen Warte herab verkünden müssen, ja er hat sich sogar gedrängt gefühlt, sie zu leben. Ein Dichter, an Kraft der Menschenschöpfung einem Rembrandt oder Shakespeare nicht unebenbürtig, als Troubador und Prophet des Geldes: einen größeren Triumph konnte der Mammonismus nicht erringen.

In fast jedem Kapitel surrt es bei ihm von Zahlen, Chancen, Preisen, Prozenten, von Mitgiften, Erbschaften, Transaktionen, Prozessen, alles ausführlich und sachkundig berechnet. Er selbst beschäftigte sich sein ganzes Leben lang mit allen möglichen phantastischen Unternehmungen, die sämtlich fehlschlugen: einer Ananaszüchterei, einer Buchdruckerei, einer Letterngießerei, Volksausgaben französischer Klassiker, Experimenten für eine neue Papiermasse, der Exploitierung sardinischer Silberminen, der Hebung vergrabener Schätze an der Seine. Er hatte auch die physiologische Konstitution eines Finanzmanns. Es wurde im vorigen Buch darauf hingewiesen, daß Schiller das Moment der Arbeit in die Dichtkunst eingeführt hat. Aber während dieser den stillen und fast unbewußten Fleiß eines Bibliothekars oder Brückenbauers besaß, arbeitete Balzac mit der keuchenden verzweifelten Wut eines Großspekulanten, der, Tag für Tag den Konkurs vor Augen, Nacht für Nacht fiebernd über seinen Kassenbüchern brütet; und seine Bücher waren seine Kassenbücher. An seinen Texten feilte er so lange, daß bisweilen keine Silbe von der ersten Niederschrift stehen blieb; seine Korrekturen waren der Schrecken der Setzer, er verlangte fünf, sechs, zehn Abzüge. Er selbst sagte: »Wenn der Künstler sich nicht in den Abgrund stürzt wie Curtius und nicht in diesem Krater arbeitet wie ein verschütteter Bergmann, so begeht er Selbstmord an seinem Talent. Darum winkt der gleiche Preis, der gleiche Lorbeer dem Dichter wie dem Feldherrn.« Er ist kein Priester, wie es der Poet in alten Zeiten war, kein Sekretär des Weltgeists, wie es noch sein Zeitgenosse Goethe ist, kein nachtwandelnder Träumer, der das Geheimnis der Wirklichkeit in hellseherischer Ahnung erfaßt, wie es der Dichter immer sein wird, sondern ein Alchymist, der es durch Zauberformeln zu erlisten, durch Retorten zu erpressen sucht, ein Stratege, der es durch geniale Schachzüge einkreist. Seine Wahrheiten sind nicht Orakelsprüche, die der Gott ihm eingibt (denn er hat keinen mehr), sondern Triumphe der Energie, des Kalküls, der Wissenschaft, der zähen unterirdischen Förderarbeit. Er schrieb sechzehn, ja dreiundzwanzig Stunden im Tage, bei geschlossenen Läden und Kerzenlicht (denn für diesen Poeten ist sein Arbeitszimmer sein Laboratorium) und trank dazu viele Tassen Kaffee wie Voltaire. Aber während für den Rokokohelden der Mokka ein feinschmeckerisches Anregungsmittel ist, das seinen Esprit noch pikanter, beschwingter und durchsichtiger macht, ist es für den Helden des Börsenzeitalters nur ein grausames Aufpeitschungselixier, das aus seinem überlasteten Organismus die letzten Spannkräfte preßt; bei jenem dient er dem spielerischen Selbstgenuß, bei diesem dem dumpfen Industrialismus. Voltaire ist Aristokrat, Balzac Plebejer; aber ebendies macht einen Teil seiner Größe aus. Denn gerade seine plebejischen Eigenschaften: seine massive Vitalität, sein Mangel an Hemmungen, seine durch angeborenes Mißtrauen und Schicksalshärte geschärften Sinne haben ihn dazu befähigt, ein Schilderer des Lebens zu werden, wie man ihn bisher noch nicht erblickt hatte.

In Balzac kocht und raucht das Maschinenzeitalter. Er selbst ist nichts als eine wunderbar gebaute Riesenmaschine, die unermüdlich dampft, stampft, mahlt und aus Materie Materie macht. Der Genius ist zum Perpetuum mobile geworden! Balzacs gigantische Fabrik walzt Menschen, in allen Größen und Qualitäten, pausenlos und massenhaft, und speit sie auf den Markt; er ist Leiter eines »Menschenwerks«. Seine Produkte sind imposant, aber deprimierend und nicht gänzlich überzeugend, wie alle »Wunderwerke der Technik«; sie sind nicht Ebenbilder Gottes, sondern Konkurrenten der Natur. Romantiker (allerdings nur im französischen Sinne) ist Balzac gleichwohl durch seine halb zum Albdruck, halb zur Karikatur steigernde Visionskunst: hierin erweist er sich als das genaue Pendant zu Daumier.

Balzac wollte nicht Romancier sein, sondern Historiker, ja eigentlich Naturhistoriker. Im Vorwort seiner »Comédie humaine«, die in fast dreitausend Personen und über hundert Romanen das ganze Leben der Zeit umfaßt: la vie privée, la vie parisienne, la vie de province, la vie de campagne, la vie militaire, la vie politique (wozu noch die études philosophiques und études analytiques kommen), sagt Balzac, er wolle für die menschliche Gesellschaft vollbringen, was Buffon für das Tierreich tat: »Soldaten, Arbeiter, Advokaten, Gelehrte, Staatsmänner, Kaufleute, Seefahrer, Dichter, Bettler, Priester unterscheiden sich genau so wie Wölfe, Löwen, Raben, Haifische, Lämmer.« Er hätte auch seinen Zeitgenossen Comte nennen können, dem in seiner Soziologie ebenfalls so etwas wie eine vergleichende Naturgeschichte der menschlichen Gesellschaft, die Feststellung ihrer Typen und Gesetze vorschwebte. Der Plan war unzweifelhaft grandios und ist auch im Rahmen der menschlichen Unvollkommenheit bewundernswert zur Durchführung gelangt. Daß er aber überhaupt gefaßt werden konnte, hat seine Wurzel in dem doppelten Rationalismus, der Balzac sowohl als Franzosen wie als Menschen des neunzehnten Jahrhunderts kennzeichnet: in der Überzeugung, daß es ein System gebe, worin die Wirklichkeit restlos aufgehe, daß das Leben ein Problem der Mechanik und der Permutationsrechnung sei. Ein andermal verglich Balzac sich mit Napoleon, indem er auf dessen Statuette, die in seinem Zimmer stand, die Worte schrieb: »Was er mit dem Degen nicht durchführen konnte, werde ich mit der Feder vollbringen. Honoré de Balzac.« Und das war richtig prophezeit. Er hat Europa unterjocht: von der Seine bis zur Wolga gehorchte es seiner Zauberfeder. Mit dem Degen konnte das niemals gelingen. Seine Welt war zuerst in der Phantasie da; erst später wurde sie wirklich. Das vermochte sie nur zu werden, weil sie schon von allem Anfang an wirklicher war als die wirkliche. Eines Tages, Balzac arbeitete gerade an »Eugénie Grandet«, erzählte ihm Jules Sandeau, der eben von einer Reise zurückgekehrt war, allerhand Neuigkeiten; Balzac hörte ihm eine Zeitlang zu und dann sagte er: »Das ist ja alles interessant, mein Lieber, aber kehren wir zur Wirklichkeit zurück, sprechen wir von Eugénie.« Ich sagte in der Einleitung dieses Werks, alle die großen Tatmenschen der Weltgeschichte seien nichts anderes gewesen als verunglückte, ins Leben verschlagene Künstler. Nero mußte Rom anzünden, was eine gefährliche, kostspielige und ausgesprochen kitschige Idee war; Dante hat mit seinem Flammenpinsel eine ganze Hölle angezündet, deren Feuer unlöschbar durch die Jahrhunderte brennt. Napoleons Phantasie blieb in der Realität stecken, und darum mußte er den aussichtslosen Versuch machen, sie mit Soldaten zu erobern.

Sainte-Beuve weist darauf hin, daß alle Welt den Ehrgeiz hatte, sich à la Balzac einzurichten (übrigens höchst geschmacklos: überladen, endimanchiert, bourgeois-gentilhommehaft, wie es in der Wesensart Balzacs und der ganzen Zeit lag); aber das war bloß eine der vielen lebendigen Wirkungen des Balzacschen Oeuvres. Nur aus dieser Epoche konnte eine so paradoxe, ja grauenerregende Spielart von Dichter geboren werden, wie sie in Balzac verkörpert war, und nur aus Balzac konnte diese Epoche ihren letzten Auftrieb, ihre geistige Legitimation und innere Lebensform schöpfen. Und wir stehen wieder einmal vor der Frage: macht der Dichter die Realität oder macht sie ihn?

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Nem akarom ráderőltetni, de itt van németül, az eredeti:

 

http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=5788&kapitel=1#gb_found

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Angolul is sokan olvasnak....

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Sajnálom, azt hiszem 6 kötetnyit egyben adtak ki... és nekem csak arégebbi kiadás 1-3. kötete van meg... :)

 

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Le jardin

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Ez nincs meg... :( Nálam a Az újkori kultúra története I-III. kötet van meg. Ezeket Vas István és Tandori Dezső fordította.

La jardin----> az utolsó fejezet címe.

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A II. kötetben sincs... :(

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Egyáltalán nem precízkedel,kedves Chowder.... Ébn leszedtem a polcról a könyvet, s nem látok benne többet, mint 204 oldal... (számozás). Nem látom az fejezetcímet sem... 1990-ben jelent meg az én példányom. Holnap Kiadó

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de föl kell a polcra is mászni... :) és a könyvben nincs is annyi oldal... :)

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zzzzz

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csak áthúztam én isssssssss :-)

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Ha mindenki a Magyar Köztársaság megbecszült nyudíjasa volna, akadálytalanul átmenne az ajánlat... :-) Így kicsit necces... :-) És egyáltalán minek Névmutató?... Viszi a drága papírt... És eddig is elvolt anélkül itt a Balkánon (vagy Jobbkánon)...igaz... ?

gábornok Creative Commons License 2010.11.12 0 0 21396

Ha a mostani közt. elnökünk akár helyesírni is tudna..

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Örök őrök örököse lészen.. 

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Tisztes magaslatok ezek, kár elherdálni, vagy elherdáltatni ezeket.

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bachofen:

 

http://en.wikipedia.org/wiki/J._J._Bachofen

 

Volt szerencsém átrágni magam rajta. A Mutterrechten is. Anno.

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Riegl (kommentje a 2. kötetben)

 

http://en.wikipedia.org/wiki/Alois_Riegl

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;-)

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Ha mindenki a Magyar Köztársaság megbeszült nyudíjasa volna, akadálytalanul átmenne az ajánlat... :-) Így kicsit necces... :-) És egyáltalán minek Névmutató?... Viszia drága papírt... És eddig is elvolt anélkül itt a Balkánon (vagy Jobbkánon)...igaz... ?

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gábornok Creative Commons License 2010.11.07 0 0 21385

Jegyzetek: Lásd: ajánlott keresőprogramok.. :-)))

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WHICHCOTE (I. köt. 344. p.)

 

Segítek. Ő az?

 

http://en.wikipedia.org/wiki/Benjamin_Whichcote

 

 

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NAPLÓK SORSA

 

A Naplók megjelentetése öröm. Tartalmas, tartós olvasmány, hozzáférhető egy gondolkozásmód,  gondolatvilág, egy személyiség, akarata, tevékenysége, szociális mindennapjaihoz tartozó személyek. Amely nagyobb része műveltségi horizontról alkotható kép is. A könyvsorozatnak, várhatjuk: legalább itt,  ezen pontján egy bőséges mutatóját a szerzőknek, akik csak félig-meddig ismerősök Hamvas által. Másfelől azonban a mai napig halvány fogalmunk sincsen róluk, a jól ismert kulturális takarás-szisztéma miatt, amelyek a diktatúra környezetéhez tartoztak. Mi csak egy Bulgakovot ismertünk, illetve ismerhettünk, a Mester És Margarita íróját példának okáért, Hamvas pedig csak egy másik Bulgakovról (Szergej Nyikolajevics) beszél  nagyszabású életművében. (Akad még néhány e kettőn kívül is az orosz irodalomban, gondolkodástörténetben.) A második Napló-kötet végén tájékoztatnak a szerkesztők bennünket a Névmutatóban a két könyvben előforduló írókról, gondolkodókról, a Hamvas-napló által érintett személyekről. Kicsit meghökkentő a hiányzók listája. Legalábbis nem azonos feltételrendszer, amely szerint elkészült ez az eszköz, ez a névmutató. Lehet, hogy a szerkesztők bőven tudják, kicsoda Alain. De Otto Rudolf(II. k. 68. p.) valójában Otto, Rudolf teológust avagy ugyanolyan nevű klasszikafilológust takar? Szóval ugyanez azért nem várható el az olvasótól.

René Char, Bachofen, Baszilidész, Haeckel, Rosenzweig, Sankara, Oetinger, Dahlke, Silesius (Angelus) neve lehet, hogy semmit nem mond mai olvasónak. Ha megnézem az (nevét tilos leírni!) internetes keresőprogramban, azonnal és több nyelven hozzáférhetünk e szellemi jelességek adataihoz,  életrajzukat és tevékenységüket és munkásságukat is beleértve.

Végül az sem derül ki, hogy kit takar V. J. földmunkás, aki Hamvas szentendrei barátja volt a Névmutató szerint. Csak a név kezdőbetűinek feloldása – utána két kérdőjel.

Valaha a Magvetőnél kiadták Füst Milán naplóit, ugyancsak két kötetben. Politikai fordulat kellett ahhoz, hogy ezekeket az írásokat rendezetten, kevesebb szűréssel (cenzúrázatlanabb alakban), olvashatóbban viszontlássuk. […]

Nem volna  sem méltó, sem jó, ha folytatnám ezt a gondolatmenetet.

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Sólyom 'Bazsarózsavédő' László megfelel? /sóskifli-mosoly/
Előzmény: nereusz1 (21374)

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