Sziasztok, Bayern-rajongók!
Figyelmetekbe ajánlom az alábbi interjút! :) (Remélem, nem gond, hogy németül van.) Istenem, ha ennek a fickónak az optimizmusát és tartását egyszer eltanulhatnám... :) Szerintem neki van igaza. Hajrá Bayern!
München - Zwei Mal tauchte Filippo Inzaghi im Spiel der Bayern gegen den AC Mailand gefährlich vor dem Tor von Oliver Kahn auf - und zwei Mal überwand er den Star-Torhüter.
Im Gespräch mit Premiere gestand Kahn später ein, dass bei einen Torwart nach solchen Abwehrfehlern schon ein wenig Frust aufkommen kann.
Zudem wehrt er sich erneut gegen die Kritik an seinem "Karnickel-Fanggriff" gegen Thomas Brdaric.
Frage: Herr Kahn, glauben Sie noch an ein Weiterkommen des FC Bayern?
Oliver Kahn: Warum nicht? Wir müssen jetzt in Mailand gewinnen, und warum sollte das nicht möglich sein? Wir haben in der Vergangenheit schon andere große Siege gemacht. La Coruna spielt in Lens. Wenn die dort Punkte verlieren, dann haben wir ein Endspiel in La Coruna. Alles ist möglich, wir müssen nur dran glauben.
Frage: Dann müssten aber alle drei Spiele gewonnen werden. Woher nehmen Sie den Mut?
Kahn: Ich habe genug Erfahrung und schon genug im Fußball erlebt. Der größte Fehler wäre, wenn man nicht mehr dran glaubt. Es ist gerade einmal die erste Hälfte der ersten Gruppenphase abgeschlossen, und es kommt jetzt die zweite Hälfte. In drei Spielen sind neun Punkte zu vergeben. Diese drei Spiele werden wir versuchen, alle zu gewinnen.
Frage: Gibt es von Ihrer Seite Kritik am Charakter der Mannschaft?
Kahn: Überhaupt nicht, man kann ihr keine Vorwürfe machen. Wir spielen weiterhin einen sehr gefälligen Fußball, der aber nicht erfolgreich ist.
Frage: Haben Sie sich hinten ein bisschen verlassen gefühlt?
Kahn: Wir müssen uns schon ein paar Gedanken machen, denn das geht schon seit sehr, sehr vielen Spielen so, dass wir ganz einfach im Sechzehner auszuspielen sind. Die Gegner kommen über die Seiten, spielen einen Pass nach Innen. Da steht dann Einer völlig frei. Das ist momentan schon sehr frustrierend.
Frage: Franz Beckenbauer sagt, beim zweiten Tor wurden sie auf dem falschen Fuß erwischt...
Kahn: Was heißt, auf dem falschen Fuß erwischt? Es war ein Aufsetzer aus fünf Metern Entfernung, wie soll man den halten? Wenn man ein bisschen Glück hat, wird man angeköpft. Aber dieses Glück haben wir momentan nicht.
Frage: Geht so eine Niederlage irgendwann auch an die Substanz?
Kahn: Wenn sie an die Substanz geht, dann können wir ja einpacken. Wir sind erfahrene Profis und wissen um unsere Chance und dass an drei Spieltagen noch sehr viel passieren kann. Man hat in der Champions League auch schon in der letzten Saison die größten und dicksten Überraschungen erlebt. Wir müssen wieder auf unsere eigene Stärke vertrauen. In Mailand haben wir nichts zu verlieren, und wieso sollten wir dort nicht gewinnen? Man muss immer dran glauben. Wir werden jetzt den Teufel tun, uns hinzusetzen und zu sagen 'Jetzt ist alles vorbei.' Das wäre absolut tödlich.
Frage: Natürlich noch eine Frage zur Szene mit Thomas Brdaric vom Wochenende. Haben Sie mit so einer Reaktion gerechnet? War es ein Fehler von Ihnen?
Kahn: Sicher war es eine Überreaktion, das ist doch ganz klar. So etwas kommt im Fußball vor. Aber was dann daraus gemacht wird, ist abartig. Wenn ich so was mache, dann muss ich damit rechnen, dass drei Tage lang jeder Vollidiot seine Meinung dazu sagen kann. Wenn das irgendein anderer Spieler macht, dann interessiert es keine Sau. Das ist eben mein Los, damit habe ich mich abgefunden.
Frage: Hätten Sie sich mit einer Roten Karte leichter anfreunden können?
Kahn: Wissen sie, die Schiedsrichter sind ja keine Idioten. Sie haben ein sehr gutes Gefühl für das, was nun eine Rote Karte ist und was nicht. Bei dem, was die Medien mir in den letzten Jahren alles unterstellt haben, was Rot gewesen sein soll, dann wäre ich schon fünf Mal vom Platz geflogen. Die Schiedsrichter haben da schon ein sehr gutes Gefühl für, ob man wirklich jemanden verletzen möchte. Gerade am Wochenende gab es brutale Fouls, brutale Tätlichkeiten. Das hätte man mal aufführen und zeigen sollen und nicht eine völlig, in Anführungszeichen, harmlose Situation.