A felső-stájerországi régió Liezen körzetében (Bezirk Liezen) egy másik fontos uradalmi központ Wolkenstein vára volt, amely a kis Wörschach falu fölött magasodott.
Fénykorában Stájerország második legnagyobb vára volt a Riegersburg mögött.
Azon felül, hogy uradalmi központ volt, a körzeti bíróság (Landgericht) székhelye is itt volt egészen 1750-ig.
1589-ben a wolkensteini uradalom és a vár az admonti apátság birtokába került, akik hagyták fokozatosan leromlani.
A Landgerichtet a hatóságok elköltöztették innen.
Később, 1750 után a vár elnéptelenedett és elromosodott.
A "titkos protestáns" stájer transzmigránsok közül több család is a wolkensteini uradalom alattvalója volt, sőt néhányan a vár alatt elterülő Wörschach falucskából származtak.
A vár ma teljesen romos állapotban található, egy kb. 200 fős egyesület azért küzd, hogy legalább annyira fel legyen újítva, hogy látogatható legyen.
Bár úgy tudom, hogy kifejezetten nincs megtiltva a látogatása, de nincsenek is kiépített idegenforgalmi létesítmények, bár lehet, hogy azóta már vannak.
Videó a várról:
https://www.youtube.com/watch?v=VSE64TcmcnA
A vár rövid története (auf Hochdeutsch)
Die Burg Wolkenstein ist die Ruine einer hochmittelalterlichen Höhenburg bei Wolkenstein in der Gemeinde Wörschach im Bezirk Liezen in der Steiermark, Österreich. Sie war eine der am besten ausgebauten und wehrhaftesten Burgen im Ennstal. Geschichtliche Daten verweisen bereits auf das Jahr 1099, als sie im Zusammenhang mit dem Geschlecht Ulrichs von Wolkenstein Erwähnung findet. Vermutet wird, dass sich im 9. Jahrhundert an dieser Stelle bereits eine Fluchtburg befunden hat. Als man das Landgericht nach Wolkenstein verlegte, wurden die Befestigung und der Ort Werses (heute Wörschach) zum Mittelpunkt des Tales. Ursprünglich dürfte Wolkenstein wohl nur aus einem großen Turm bestanden haben. Später grub man eine Zisterne und umgab diese mit einer im großen Turm endenden Ringmauer. In den Jahren zwischen 1050 und 1100 wurde Wolkenstein abermals vergrößert. Die ursprünglich kleine Anlage wurde zu einer relativ großen Ring- und Randhausburg umgebaut, um dem Landgericht ein genügend großes Areal zur Verfügung zu stellen. Auch die Vorburg mit Zugbrücke wurde damals errichtet. Mit dem Einzug des Landgerichtes in die Burg erhielt auch der gesamte heutige Bezirk Liezen einen politischen Namen, der bis 1800 seine Bedeutung behielt – Landgericht Wolkenstein. Die Burg selbst aber veränderte um 1560 erneut ihr Aussehen. 1542 war die Anlage an die Freiherren von Hofmann verpfändet worden, welche die Burg vergrößerten und Rondelle zur Aufstellung von Feuerwaffen errichteten. In diese Zeit zwischen 1524 und 1592 fallen auch die glücklichsten Jahre der Burg. Während dieser Periode gelangte Wolkenstein in den Besitz des Stiftes Admont. 1630 galt die Burg bereits als kaum bewohnbar, sodass das Landgericht verlegt und von der Burg entfernt wurde. Wolkenstein war noch bis 1750 gelegentlich bewohnt. Danach wurden die Dächer wegen der hohen Dachsteuer abgetragen. 1850 war Wolkenstein bereits eine vollständige Ruine. Der Burgverein Wolkenstein bemüht sich seit Jahren durch Instandsetzungsarbeiten und Rodungen die Ruine wieder für Besucher begehbar zu machen. |